Im Fokus

© Caro / Oberhäuser
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Der industrielle Kern Deutschlands ist eine zentrale Grundlage für unseren Wohlstand. Die starke Position im internationalen Wettbewerb lässt sich behaupten, wenn intensive Forschung für immer bessere Produkte und Produktionsverfahren sorgt. Dabei spielen Energieeffizienz und Ressourcenschonung eine entscheidende Rolle. Aktuelle Forschungsprojekte des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie für eine energieeffiziente Industrie stehen im Fokus dieser Website.

Aktuell / 18.03.2015
Weniger Grat beim Schmieden. Das mehrdirektionale Schmiedewerkzeug presst Metall nicht nur durch Druck von oben in Form, sondern auch von den Seiten.

Ein neu entwickeltes Schmiedeverfahren spart Material und Energie. Mit dem sogenannten mehrdirektionalen Schmieden konnten Forscher den Gratanteil beim Schmieden von Kurbelwellen von 54 auf 7 Prozent senken und dabei rund 20 Prozent Energie sparen. Das Verfahren wurde bereits erfolgreich bei im industriellen Einsatz erprobt. ... weiterlesen

Elektronik-Bausteine effizient herstellen / 04.03.2015
Die GaAs-Kristalle werden zu Wafern gesägt, anschließend werden diese in einem chemisch-physikalischen Prozess poliert.

Moderne Kommunikationstechniken wie Mobiltelefone, PC und Sendeanlagen funktionieren dank hochwertiger, hochreiner Kristalle. Die elektronischen Schaltkreise und Mikroprozessoren in den Geräten basieren auf monokristallinen Halbleitern aus Silizium, Germanium oder Galliumarsenid. Das Halbleiter-Material wird in Form monokristalliner Säulen energieintensiv aus der Schmelze gezogen. ... weiterlesen

Energieeffizienter, emissionsarmer Dieselmotor / 25.02.2015
Bei dem neu entwickelten Dieselmotor für Industrie und Energiewirtschaft wird das Common-Rail-System als Einspritzsystem eingesetzt.

Die Motorenfabrik Hatz entwickelte einen sparsameren, kompakten Dieselmotor der Leistungsklasse bis 56 kW mit Common-Rail-Einspritzung. Eine Abgasrückführung reduziert die Emissionen von Stickoxiden, das neu entwickelte Brennverfahren die von Rußpartikeln. Das mit Partnern aus Industrie und Forschung erarbeitete Motorenkonzept ist Basis für eine neue Serie von wassergekühlten Dieselmotoren. ... weiterlesen

Mobile Sorptionsspeicher zur Nutzung industrieller Abwärme / 24.02.2015
Der mobile Wärmespeicher fährt die Entladestation beim Nährmittelwerk an. Die Prozessluft wird an der Seite tangential zugeführt und hinten axial abgeführt.

Wärme aus industriellen Prozessen, die vor Ort nicht weiter genutzt werden kann, wird oft bei Temperaturen über 100 °C, zum Beispiel als Abgasstrom, an die Umgebung abgegeben. Um Primärenergie und CO2-Emissionen einzusparen, wurde im Forschungsvorhaben ein mobiler Sorptionswärmespeicher entwickelt und erprobt. ... weiterlesen

Aktuell / 20.02.2015
Die Abbildung zeigt eine warmgewalzte Verzahnung, skaliert auf derzeit in der Versuchsanlage realisierbaren Durchmesser.

Die Herstellung von großen Zahnrädern für den Einsatz in Windrädern oder Schiffsantrieben soll wirtschaftlicher werden. Für solche Zahnräder mit einem Durchmesser von bis zu einem Meter wollen Wissenschaftler und Experten aus der Industrie ein neues Walzverfahren entwickeln. Mit diesem Warmumformverfahren wird es möglich, die Vorverzahnung der Räder ressourcen- und energiesparend herzustellen. ... weiterlesen

Termine

Energieeffiziente Lösungen für die Kältetechnik

Intelligente Technische Systeme

Berliner Energietage 2015

25. Symposium Thermische Solarenergie

Trocknung in der Prozessindustrie

Förderdatenbank

Förderprogramme des Bundes, der Länder und der EU unterstützen innovative Unternehmen und technologieorientierte Gründer.

Die Datenbank des BMWi hilft bei der Orientierung.

Projekt Aktuell

Energie sparen in Gewerbe- und Industrieparks

Ein Industriepark vereinigt in der Regel einen branchenübergreifenden Mix an Betrieben. Abhängig von ihrer jeweiligen Produktion unterscheiden sich deren Ansprüche an die Energieversorgung. Während beispielsweise in der metallverarbeitenden Industrie Wärme im Bereich von vielen hundert Grad Celsius benötigt wird, liegt das Temperaturniveau des Wärmebedarfs in der Ernährungsindustrie häufig unterhalb von hundert Grad Celsius. Betriebe in direkter Nachbarschaft können die Abwärme aus solchen Prozessen nutzen. ... mehr