ORC-Technik nutzt Niedertemperaturwärme

Abwärme zu Strom veredeln

Weiterer Forschungsbedarf

In einem Verbundprojekt mit einem Spezialchemiekonzern entwickeln die Saarbrücker neue ORC-Arbeitsmittel. Auf einem neuen Prüfstand sollen drei bis fünf getestet werden, die entweder bei Niedertemperaturen der Abwärme unter 150 °C oder über 450 °C funktionieren. Neue Arbeitsmittel sollen langlebig und stabil arbeiten, ohne umweltschädlich, toxisch oder entzündlich zu sein. „Hierbei gibt es keine Konkurrenz zu Turbinen. Daran sind alle ORC-Techniker interessiert“, meint Schmidt. „Das gilt auch für die Entwicklung besserer Wärmetauscher. Hier sehe ich zu wenige echte Innovationen.“ Zusammen mit einem Hersteller von Wärmetauschern sucht er nach einem Direktverdampfer für staubbeladene Rauchgase mit Temperaturen von über 600 °C. Gleichzeitig soll der Säureausfall im Rauchgas bei unter 130 °C vermieden werden, um den Korrosionsschutz zu verbessern. Dabei sollen neue Abreinigungs- und Filtersysteme für partikelbelastete Rauchgase helfen.

Mehr zum Projekt

ORC-Pilotanlage

Abschlussbericht als externer Download von der TIB Hannover.

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